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Seit dem 1. Oktober 2026 können Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung in der Schweiz die neuen Titelzusätze «Professional Bachelor» beziehungsweise «Professional Master» verwenden. Wir begrüssen diesen Schritt. Dennoch möchten wir die aktuelle Euphorie darüber etwas einordnen. Die höhere Berufsbildung ist eine grosse Stärke des Schweizer Bildungssystems. Berufsprüfungen (BP), höhere Fachprüfungen (HFP) und höhere Fachschulen (HF) ermöglichen mit ihren berufsbegleitenden Bildungsgängen praxisnahe Bildungswege auf Tertiärstufe und qualifizieren Menschen für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben. Gerade im internationalen Umfeld waren die bisherigen Bezeichnungen jedoch nicht immer einfach einzuordnen. Hier können «Professional Bachelor» und «Professional Master» einen echten Mehrwert schaffen. Sie erhöhen die internationale Verständlichkeit und können insbesondere bei international tätigen Unternehmen oder bei einer Tätigkeit im Ausland helfen, eine Qualifikation besser einzuordnen. Das ist sinnvoll und stärkt die Sichtbarkeit der höheren Berufsbildung und damit auch die des Schweizer Bildungssystems.

Seit einigen Jahren sind wir Mitglied der Supportervereinigung des SC Kreuzlingen und unterstützen damit die wertvolle Vereinsarbeit ideell und finanziell. In diesem Jahr haben wir uns entschieden, unser Engagement auszubauen und zusätzlich ein Spielerpatronat für den Wasserballspieler Zvonimir Zlomislic zu übernehmen.

Ende August fand in St. Gallen die OBA – Ostschweizer Bildungs-Ausstellung statt, letzte Woche die Thurgauer Berufsmesse in Weinfelden. Zudem kamen an den SwissSkills in Bern die besten jungen Berufsleute aus der ganzen Schweiz zusammen. Diese Anlässe machen deutlich: Die berufliche Grundbildung hat eine enorme Strahlkraft. Sie zeigen, wie vielfältig und wertvoll unsere Berufe sind – und wie sehr junge Menschen auf ihre Arbeit stolz sein können.

Onboarding: Die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung Der August ist für viele junge Menschen in der Schweiz ein besonderer Meilenstein: der Beginn ihrer beruflichen Grundbildung. Neue Aufgaben, unbekannte Strukturen und viele frische Eindrücke prägen diese erste Phase. Damit dieser Einstieg gelingt, ist ein sorgfältig gestaltetes Onboarding entscheidend. Onboarding ist dabei weit mehr als eine kurze Einführung – es ist ein strukturierter Prozess, der Orientierung gibt und Sicherheit schafft. Es legt den Grundstein für eine erfolgreiche Ausbildung, fördert Sicherheit und Orientierung und hilft, Motivation und Vertrauen von Beginn an aufzubauen.
Organisationen und deren Mitarbeitenden stehen heute mehr denn je unter Druck, mit Komplexität, Dynamik und Unsicherheit umzugehen. Gleichzeitig begegnen sie dabei einem Phänomen, das oft als störend empfunden wird – Widersprüche. Doch was, wenn gerade diese Spannungsfelder keine Hindernisse, sondern Ressourcen sind? Was, wenn der produktive Umgang mit Paradoxien der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung ist?
Wenn Jugendliche gefährliche Arbeiten lernen und ausführen müssen (Anhang 2 zum Bildungsplan) In der Schweiz verunfallen jedes Jahr rund 25'000 Lernende – das entspricht etwa jeder achten lernenden Person (Quelle: SUVA). Diese Zahl verdeutlicht: Die Sicherheit und der Gesundheitsschutz in der beruflichen Grundbildung sind keine Nebenschauplätze, sondern zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung. Körperlich und psychisch befinden sich Jugendliche in einer sensiblen Entwicklungsphase. Das Arbeitsgesetz (ArG) sowie die Jugendarbeitsschutzverordnung (ArGV 5) stellen deshalb klar: Gefährliche Arbeiten sind für Minderjährige grundsätzlich verboten . Doch wie lässt sich dieser Schutz mit einer praxisnahen Berufsbildung vereinbaren, in der Jugendliche notwendigerweise lernen müssen, mit Maschinen, Chemikalien oder risikobehafteten Situationen umzugehen?

Das Konzept der psychologischen Sicherheit, entwickelt von Harvard-Professorin Amy Edmondson, gewinnt in der modernen Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Es beschreibt die gemeinsame Überzeugung eines Teams, dass es sicher ist, zwischenmenschliche Risiken einzugehen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Doch warum ist das so wichtig – und wie kann sie gezielt gefördert werden?
Mit Freude teilen wir mit, dass die Potenzial-e GmbH ab sofort Teil des Netzwerks Psychische Gesundheit Schweiz (NPG) ist. Diese Aufnahme bestätigt unser Engagement für die psychische Gesundheit und unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit in den Bereichen Prävention und Förderung mentaler Stärke.

Die AXA Mind Health Studie 2024 beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen mentaler Gesundheit, Arbeitswelt und deren wirtschaftlichen Konsequenzen. Die Ergebnisse der Schweizer Umfrageteilnehmenden zeigen deutlich, dass mentale Gesundheit nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Thema ist. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, in präventive Massnahmen und betriebliches Gesundheitsmanagement zu investieren.




